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Arbeitstechniken

Personen mit Blindentechniken

Dieser Personenkreis kann den Bildschirm gar nicht nutzen und setzt ausschließlich einen Screenreader in Verbindung mit der Braillezeile und/oder einer synthetischen Sprachausgabe ein. Die meisten dieser Personen beherrschen auch die Blindenschrift. Eingaben erfolgen ausschließlich über die Tastatur; die Mausbedienung ist dem Blindentechniker nicht möglich.

Personen mit Sehbehindertentechniken

Diese Personen haben noch ein Restsehvermögen, das aber sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann. So findet man an diesen Arbeitsplätzen sehr variierende Hilfsmittellösungen und Systemeinstellungen. Sehbehindertentechniker setzen oft auch noch so genannte optische Sehhilfen ein, die es in Form von speziellen Brillen, Monokularen, Lupen u. v. m. gibt. Im Gegensatz zu den Blindentechnikern setzen Sehbehindertentechniker ausschließlich die so genannte Schwarzschrift, also die gebräuchliche Druck- und Schreibschrift der Normalsehenden ein, wenn auch oftmals in vergrößerter Form.

Personen mit Mischtechniken

Mischtechniker weisen eine sehr starke Sehbehinderung auf, die die Nutzung des Bildschirms zwar noch ermöglicht, aber in sehr eingeschränkter Form oder nur für bestimmte Arbeitsschritte. Parallel dazu wird die Braillezeile und/oder die Sprachausgabe von diesen benötigt. So kann es beispielsweise sein, dass ein Mischtechniker für das Lesen langer Texte die Sprachausgabe, für das Lesen von Zahlen und Tabellen die Braillezeile und für das Layout von Texten den Monitor einsetzt. Hinzu kommt, dass das Sehvermögen dieser Personen oftmals auch Schwankungen unterliegt und so je nach aktuellem Sehvermögen die eine oder andere Arbeitstechnik favorisiert wird.

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